Return-Path: Received: from mx16.bluewin.ch (195.186.19.34) by mssmzhh.msg.bluewin.ch (The Blue Window 8.5.119.028.5.119.02) id 4C462596005F3EE3 for poetzsch@bluewin.ch; Sun, 25 Jul 2010 16:33:37 +0000 X-Bluewin-Spam-Analysis: v=1.1 cv=cC7CSznyZFMtiYDn5a/8EoB1/hx4rHY7BsocR6XUwoM= c=1 sm=0 a=HiVKBPy44OAA:10 a=8nJEP1OIZ-IA:10 a=vOllhjwRf+jt2cjnkfKKxQ==:17 a=oMIBMJ2hAAAA:8 a=N2Nqo05v25dQUUY1ZbAA:9 a=GQWrTLS-jWbAhDBcB9IA:7 a=q8gQUbWDssfKWg_C0o5KdwF44P8A:4 a=wPNLvfGTeEIA:10 a=fMB2s03GhuIA:10 a=vOllhjwRf+jt2cjnkfKKxQ==:117 X-Bluewin-Spam-Score: 0 X-FXIT-IP: IPv4[85.158.232.30] Epoch[1280075617] Received: from [85.158.232.30] ([85.158.232.30:62918] helo=web.awardic.net) by mx16.bluewin.ch (envelope-from ) (ecelerity 2.2.2.41 r(31179/31189)) with ESMTP id 04/F1-04952-1676C4C4; Sun, 25 Jul 2010 16:33:37 +0000 Received: from web.awardic.net (localhost [127.0.0.1]) by web.awardic.net (8.13.1/8.13.1/SuSE Linux 0.7) with ESMTP id o6PGXWbq013983; Sun, 25 Jul 2010 18:33:34 +0200 Received: (from wwwrun@localhost) by web.awardic.net (8.13.1/8.13.1/Submit) id o6PGXWKW013982; Sun, 25 Jul 2010 18:33:32 +0200 Date: Sun, 25 Jul 2010 18:33:32 +0200 Message-Id: <201007251633.o6PGXWKW013982@web.awardic.net> To: chillnflash@akj-rorschach.ch Subject: chill'n'flash Newsletter Juli 2010 MIME-Version: 1.0 Content-type: text/html; charset=iso-8859-1 From: "chill'n'flash Newsletter"
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Juli.
geblendet.
Der Sommer bringt vieles mit sich, doch die blendend grelle Sonne wird wohl das Markanteste sein. Dieses Blenden ist in vielerlei hinsicht störend, denn es verwirrt einen nicht nur, sondern ist auch stark aufdringlich und permanent vorhanden.

Natürlich möchte ich hier nicht nur das Blenden der Sonne behandeln, sondern mir mehr Gedanken über das Blenden der Menschen um uns herum machen. Einerseits gibt es viele Menschen, die versuchen, andere mit etwas zu blenden, das gar nicht existiert, wie Leistungen oder Reichtum, den sie nicht besitzen, aber andererseits gibt es auch die Leute, welche durch andere geblendet werden und so einem Lebensstil nachjagen, den sie selbt nicht zu leben in der Lage sind.

Das Blenden existiert also als Wechselbeziehung: Einerseits blendet man und andererseits wird man geblendet. Vor allem die passive Seite dieser Wechselbeziehung, also das geblendet werden, kann stark negative Auswirkungen auf die betroffene Person haben, denn ist die eigene Sicht erst einmal geblendet, bleibt der Blick für die Realität weg und man irrt durchs Leben ohne Ziel.

Sich von einer solchen Verblendung zu schützen oder gar zu befreien ist gar nicht so einfach und oft ohne den Hinweis von Aussenstehenden überhaupt nicht möglich, darum gilt hier umso mehr: Der Austausch mit Mitmenschen ist wichtig um andere Weltansichten kennen und vor allem akzeptieren zu lernen.

Wa chamer also mache gege da "blendet sie"? Mer chan nöd eifach e Sunnebrille ufsetze und demit het sichs:
Mer sött sich d Ziit neh, sich uf öpper richtig ihzloh, bevor mer über en urteilt, da chamer scho mit chline Gspröch über d Interesse oder s Befinde vom andere erreiche.

Anderersiits isch es gar nöd so schlimm, blendet z sie, solang mer alles "positiv-blendet" gseht, d.h. mengmol chli mitere rosa Brille durch d Welt lauft und nöd immer so wahnsinnig ernst isch.

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